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KI-Systeme

So gestalten Sie ein KI-System für Ihr Unternehmen

Beim Entwurf eines KI-Systems müssen Sie klären, welche Arbeit sich ändern soll, welche Informationen das System benötigt und was es selbstständig tun darf. Daraus ergeben sich die Anforderungen an das Modell.

Dieser Leitfaden bündelt die Fragen, die Ihnen helfen, ein KI-Projekt zu bewerten oder seinen Umfang gemeinsam mit dem Entwicklungsteam festzulegen.

Ein Leitfaden, der weiter wächst Dieser Leitfaden wird weiter wachsen. Hier habe ich meine bisherigen Artikel zum Thema zusammengestellt. Wenn neue Texte erscheinen, werde ich den Leitfaden ergänzen und aktualisieren.

Den Leitfaden von Anfang an lesen

Klären Sie zuerst, welcher Arbeitsschritt sich ändern soll

Um den Umfang eines Systems festzulegen, müssen Sie benennen können, welchen Arbeitsschritt Sie verändern möchten. Davon hängt ab, welche Informationen das System benötigt, was es tun darf und woran Sie den Erfolg messen.

Wenn der Kundenservice weniger Zeit mit der Informationssuche verbringen soll, ist das ein anderes Ziel, als ein Kundenproblem schon beim ersten Kontakt zu lösen. Dasselbe Modell kann in beiden Fällen gut formulierte Antworten liefern. Ob es erfolgreich ist, lässt sich aber nicht mit derselben Kennzahl beurteilen.

Beschreiben Sie zunächst, wie die Arbeit heute abläuft und was sich ändern soll. Betrachten Sie die Modellantwort dann als einen Teil dieser Arbeit: Ein System, das den nötigen Datensatz nicht abrufen oder die Aufgabe nicht an die richtige Person übergeben kann, erreicht das angestrebte Ergebnis möglicherweise trotz guter Formulierung nicht. Wählen Sie das Modell danach aus, wie gut es diesen Bedarf erfüllt.

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Mit dem Geschäftsproblem beginnen, nicht mit dem KI-Modell

Eine Modellantwort zu erzeugen und eine Aufgabe tatsächlich abzuschließen, sind verschiedene Dinge. Diesen Unterschied erläutere ich im Artikel genauer. Er kann Ihnen helfen, die ersten Entscheidungen für Ihr Projekt zu klären.

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Ein blauer Zielpunkt ist entlang einer gepunkteten Linie auf zwei Paneele und eine offene Ablage ausgerichtet.

Ein hypothetisches Beispiel aus dem Kundenservice

Stellen Sie sich ein Serviceteam vor, das Erstattungsanfragen schneller beantworten möchte. Die Kundschaft wartet in jedem Fall. Je nach Ursache kommen jedoch unterschiedliche Lösungen infrage.

Das Verstehen der Nachricht kostet Zeit
Ein Sprachmodell könnte helfen, aus einer unstrukturierten Kundennachricht das Anliegen und die noch fehlenden Angaben zu ermitteln.
Bekannte Bedingungen werden von Hand geprüft
Bestehende Software könnte anhand des Bestelldatums und klarer Erstattungsregeln die Prüfung automatisieren.
Die Entscheidung steht, die Freigabe fehlt
Entsteht die Wartezeit bei der Freigabe, sollten Sie zuerst Befugnisse und Übergaben prüfen. Eine schneller formulierte Antwort beseitigt diese Wartezeit nicht.

Für eine erste Version könnte es genügen, die Anfrage zu verstehen und anhand der Bestellinformationen einen Antwortentwurf für die zuständige Person vorzubereiten. Die Erstattung selbst könnte außerhalb dieses Umfangs bleiben. So ist klar, welche Arbeit die erste Version übernimmt und wo ihre Zuständigkeit endet.

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Diese Unterscheidung erläutere ich in einem eigenen Artikel

Wann braucht Prozessautomatisierung tatsächlich KI?

In diesem Artikel zeige ich anhand von Vanity, REDAR und der Bankenintegration, welche Aufgaben Geschäftsregeln, ein Integrationsdienst oder ein Sprachmodell übernommen haben. Anhand dieser Beispiele können Sie einschätzen, wo Ihr eigener Prozess KI benötigt.

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Ein Arbeitsablauf sortiert Standarddokumente nach Regeln, während ein zerknittertes Blatt zu einer Lupe abzweigt.

Wie gelangt das System an die richtigen Informationen?

Für einen Antwortentwurf auf eine Erstattungsanfrage reicht die Nachricht allein nicht aus. Die Rückgabebedingungen, der aktuelle Bestellstatus und eine individuelle Vereinbarung können die Antwort beeinflussen. Klären Sie für jede Information, aus welcher Quelle sie stammt und wie aktuell sie sein muss.

Rückgabebedingungen zu erklären und zu prüfen, ob eine konkrete Bestellung sie erfüllt, erfordert unterschiedliche Informationen. Für die erste Aufgabe kann der Text der Bedingungen genügen. Für die zweite können auch das Zustelldatum, Produktangaben und individuelle Vereinbarungen nötig sein. Ein korrektes Dokument bedeutet noch nicht, dass diese Datensätze vorhanden und aktuell sind.

Beurteilen Sie die Datenbasis deshalb anhand einer konkreten Entscheidung: Was fehlt, welche Antwort oder Handlung wird dadurch beeinträchtigt, und wer hält die Informationen aktuell? In manchen Fällen ist es sinnvoll, die Quelle zu verbessern; in anderen, den Umfang der ersten Version einzugrenzen.

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Ist Ihre Datenbasis bereit für KI? Beginnen Sie mit der Entscheidung

In einem eigenen Artikel untersuche ich, wie die jeweilige Entscheidung bestimmt, ob die Daten ausreichen. Die Beispiele können Ihnen helfen, die wichtigsten Lücken zuerst anzugehen.

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Eine blaue Sonde markiert eine zu kurze Stütze unter einer Platte, die eine Entscheidung symbolisiert.

Dieselbe hypothetische Erstattungsanfrage, drei Informationsbedürfnisse

Unter welchen Bedingungen kann das Produkt zurückgegeben werden?
Die geltenden RückgabebedingungenIst die Regel kurz und das zugehörige Dokument bekannt, kann es genügen, dem Modell den aktuellen Text zusammen mit der Frage zu geben. Eine zusätzliche Dokumentensuche ist dann möglicherweise unnötig.
Wann wurde die Bestellung zugestellt?
Der aktuelle Eintrag im BestellsystemRufen Sie die Lieferdaten über eine autorisierte Systemabfrage ab, statt eine alte Dokumentkopie zu verwenden. Eine API- oder Datenbankanbindung kann den aktuellen Eintrag bereitstellen.
Gelten für diesen Kunden besondere Konditionen?
Der Kundendatensatz und der zugehörige VertragUm die richtige Passage in vielen Verträgen zu finden, kann eine Suche nötig sein. Prüfen Sie die Zuordnung zum Kunden und die Zugriffsrechte, bevor die Informationen an das Modell gelangen.

Bei RAG werden vor der Antwort relevante Quellen durchsucht und die passenden Passagen in den Kontext des Modells aufgenommen. Das kann helfen, die richtige Stelle in einer großen Dokumentensammlung zu finden. Einen aktuellen Bestelleintrag abzurufen, ist eine andere Aufgabe.

Fehlen notwendige Angaben oder lässt sich ihre Aktualität nicht bestätigen, sollte vorgesehen sein, dass das System fehlende Angaben anfordern oder die Aufgabe an den Kundenservice übergeben kann. Legen Sie im Voraus fest, wie es in solchen Fällen vorgehen soll.

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Diese Wege zum Informationszugriff vergleiche ich in einem eigenen Artikel

Wann braucht Unternehmens-KI tatsächlich RAG?

Anhand eines Wartungshandbuchs, einer aktuellen Bestellung und eines Kundenvertrags untersuche ich, wann ein Dokument direkt bereitgestellt, ein System abgefragt oder RAG eingesetzt werden sollte. Im Artikel erläutere ich genauer, wann eine Suche sinnvoll ist und an welcher Stelle Zugriffsrechte durchgesetzt werden müssen.

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Eine Dokumentenlupe, ein Messgerät für aktuelle Daten und ein verschlossenes Archiv stehen für drei Informationswege.

Dem Modell die aktuellen Rückgabebedingungen bereitzustellen, ist kein erneutes Training. Ändern sich die Bedingungen, aktualisieren Sie die Quelle. Macht das Modell trotz korrekter Informationen und klarer Anweisungen wiederholt denselben Fehler bei der Klassifizierung oder Informationsextraktion, kann eine Anpassung anhand von Beispielen für diese eng begrenzte Aufgabe sinnvoll sein. Klären Sie zuerst, ob Informationen fehlen oder das Modellverhalten die Ursache ist.

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Braucht Unternehmens-KI wirklich Fine-Tuning?

In diesem Artikel unterscheide ich anhand von Beispielen zwischen Informationen, klaren Regeln und Mustern, die erlernt werden müssen. Dabei erläutere ich genauer, unter welchen Bedingungen Fine-Tuning sinnvoll sein kann.

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Was darf das System selbstständig tun?

Ein System, das eine Erstattungsanfrage versteht und den richtigen Datensatz findet, kann eine Antwort vorbereiten. Ob es die Erstattung auslösen darf, ist eine eigene Entscheidung. Klären Sie zuerst, wer die Arbeitsschritte auswählt, und dann, welche Handlungen das System ausführen darf.

Wer wählt den nächsten Schritt?

Nachricht verstehen, Bestellung finden, Bedingungen prüfen und einen Entwurf für den Kundenservice vorbereiten: Steht die Reihenfolge fest, kann die Software den Ablauf steuern. Das Modell interpretiert die Nachricht und formuliert die Antwort. Das ist ein Workflow. Ein Modell einzusetzen bedeutet nicht, ihm den gesamten Ablauf zu überlassen.

Bei manchen Anfragen hängt der nächste Schritt davon ab, was das System herausfindet. Fehlt die Bestellung, muss es möglicherweise beim Kunden nachfragen. Gelten besondere Konditionen, kann ein Blick in den Vertrag nötig sein. Lassen sich diese Wege im Voraus nur schwer durch Regeln festlegen, kommt ein KI-Agent infrage, der seinen nächsten Schritt aus einer begrenzten Auswahl von Werkzeugen wählt. Diese Flexibilität erfordert mehr Tests und Überwachung. Sie verleiht dem System keine zusätzlichen Handlungsbefugnisse.

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Den Unterschied zwischen Workflow und Agent erläutere ich in diesem Artikel

Wann brauchen Sie tatsächlich einen KI-Agenten?

Anhand eines Beispiels aus dem Kundenservice und bestehender Systeme untersuche ich, wann ein fester Ablauf genügt und wo es helfen kann, dem Modell die Auswahl des nächsten Schritts zu überlassen. Der Artikel kann Ihnen helfen herauszufinden, an welchen Stellen Ihres Prozesses diese Flexibilität sinnvoll ist.

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Ein blauer Auswahlmechanismus zeigt auf eine Station in einer festen Reihe von Werkzeugstationen.

Legen Sie die Handlungsbefugnisse gesondert fest

Im selben hypothetischen Erstattungsprozess könnte das System drei verschiedene Aufgaben übernehmen. Sie müssen diese Funktionen nicht nacheinander freischalten. Die erste Version kann sich darauf beschränken, Informationen zu liefern oder eine Empfehlung vorzubereiten.

Informationen liefern
Die Rückgabebedingungen und den aktuellen Bestellstatus erläutern.Prüfen Sie, auf welche Kundendatensätze das System zugreifen darf. Der Zugriff auf einen Datensatz erlaubt noch keine Änderung.
Eine Empfehlung vorbereiten
Dem Kundenservice den Erstattungsbetrag, die Begründung und einen Antwortentwurf vorlegen.Die zuständige Person kann die Empfehlung prüfen, ändern oder ablehnen. An das Zahlungssystem wird noch kein Erstattungsauftrag gesendet.
Eine Aktion ausführen
Einen Erstattungsauftrag an das Zahlungssystem senden.Prüfen Sie bei der Ausführung die Befugnisse und Geschäftsregeln für Kunde, Bestellung und Betrag. Ohne erforderliche Freigabe darf die Aktion nicht ausgeführt werden.

Was gehört zur Übergabe an einen Menschen?

Lassen sich Kunde und Bestellung nicht eindeutig zuordnen, fehlen notwendige Informationen oder überschreitet die Anfrage die festgelegten Handlungsgrenzen, sollte das System anhalten und den Fall an eine befugte Person übergeben können. Diese braucht die relevanten Datensätze, den vorgeschlagenen Betrag, die Begründung und bestehende Unsicherheiten – nicht nur eine Zusammenfassung. Sie muss den Vorschlag ändern, ablehnen oder weiterleiten können, bevor die Handlung ausgeführt wird.

Bleibt nach einem Erstattungsauftrag eine Rückmeldung aus, wiederholen Sie ihn nicht ungeprüft. Kontrollieren Sie den Zahlungsdatensatz und stellen Sie sicher, dass ein erneuter Versuch keine zweite Erstattung auslöst. Lässt sich der Status nicht bestätigen, machen Sie diese Unsicherheit sichtbar und geben Sie den Fall zur Prüfung weiter, statt dem Kunden zu bestätigen, dass die Erstattung abgeschlossen ist.

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Diese Befugnisse und Kontrollen behandle ich in einem eigenen Artikel

Wie viel Befugnis sollte ein KI-System haben?

Ich untersuche den Unterschied zwischen einem Entwurf, einer Vorschau und einer tatsächlich ausgeführten Aktion, wann eine menschliche Freigabe hilft und wie sich das Ergebnis überprüfen lässt. Der Artikel hilft Ihnen festzulegen, wo Ihr System anhalten sollte und welche Prüfungen vor dem nächsten Schritt nötig sind.

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Ein blaues Aktionsdokument wird durch eine Kontrollpresse geführt, bevor es als verbindlicher Datensatz abgelegt wird.

Woran erkennen Sie, dass es funktioniert?

Ein System kann eine richtige Antwort formulieren, das richtige Werkzeug aufrufen und die Aufgabe des Kunden trotzdem nicht abschließen. Suchen Sie im Rückgabebeispiel nach Antworten auf vier getrennte Fragen. Die Antwort auf jede Frage steht in einem anderen Datensatz.

Was hat das Modell erzeugt?
Hat es die Anfrage richtig verstanden? Sind der vorgeschlagene Betrag und die Antwort angemessen? Prüfen Sie dies anhand von Beispielen, die reale Anfragen abbilden, und klaren Bewertungskriterien.
Welchen Weg hat das System genommen?
Welchen Datensatz hat es verwendet, hat es eine Freigabe eingeholt, hat es einen Schritt wiederholt? Das Ausführungsprotokoll hilft Ihnen, den Schritt zu finden, in dem ein Fehler aufgetreten ist.
Wurde die Aufgabe tatsächlich abgeschlossen?
Welchen Status hat die Rückerstattung im Zahlungssystem? Prüfen Sie das Ergebnis anhand des Datensatzes, der die Transaktion enthält; behandeln Sie ein ausstehendes oder unbekanntes Ergebnis nicht als abgeschlossen.
Was hat sich im Unternehmen verändert?
Mussten Kunden seltener erneut Kontakt aufnehmen? Hat sich der Korrekturaufwand der Mitarbeitenden verändert? Vergleichen Sie das angestrebte Geschäftsergebnis mit dem Ausgangszustand und einer passenden Vergleichsgrundlage.

Halten Sie vor Beginn des Piloten fest, welches Ergebnis, welche Fehlerarten und welchen Zeitraum Sie beobachten werden. Beschränken Sie die Beispiele nicht auf einfache Anfragen; beziehen Sie auch unvollständige Informationen, Ausnahmen und fehlgeschlagene Transaktionen ein. Wenn sich ein Indikator verbessert, prüfen Sie auch andere Veränderungen, etwa beim Team, im Zeitraum oder in der Verteilung der eingehenden Arbeit.

Der Umfang der Kontrolle sollte mit der Wirkung des Systems wachsen. Ein Hilfsmittel, das für Mitarbeitende einen Entwurf vorbereitet, erfordert nicht dieselben Belege wie ein System, das Geld bewegt. Testen Sie spätere Änderungen am Modell, an der Informationsquelle oder am Arbeitsablauf anhand dieser Beispiele erneut.

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In diesem Artikel behandle ich den Unterschied zwischen einer guten Antwort und einem Geschäftsergebnis

Erzielt Ihr KI-System tatsächlich Geschäftsergebnisse?

Ausgehend von meiner Erfahrung bei Camiler.org trenne ich Modellausgabe, Ausführungsprotokoll, abgeschlossene Aufgabe und Geschäftswirkung. Das kann Ihnen helfen, für Ihren Piloten festzulegen, was als Erfolg gilt und welche Nachweise das belegen.

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Über einer leeren Schublade zeigen Messanzeigen technischen Erfolg, während das Fach für reale Geschäftsergebnisse leer bleibt.

Welchen Unterschied würde ein zweites Modell machen?

Sobald Aufgabe, Informationen, Befugnisse und Erfolgskriterien klar sind, können Sie Modelloptionen an derselben Aufgabe vergleichen. Ein allgemeines Modell kann ausreichen, um eine Nachricht zu verstehen und eine Antwort vorzubereiten. Informationssuche, Geschäftsregeln und die Zahlungsabwicklung bleiben in anderen Teilen des Systems.

Geben Sie dem zweiten Modell eine konkrete Aufgabe, etwa häufige Anfragen zu klassifizieren. Verbessert es bei realen Beispielen Qualität, Geschwindigkeit oder Kosten? Ein spezialisiertes Modell kann für eine eng umrissene Aufgabe nützlich sein, doch ihr Nutzen muss die zusätzliche Integration, Tests und Wartung rechtfertigen.

Betrachten Sie beim Preisvergleich nicht nur den Modellaufruf. Betrachten Sie die Kosten für Modell, Kontrollen, Fehlerkorrektur und Betrieb zusammen und setzen Sie sie ins Verhältnis zur Zahl nutzbarer Ergebnisse. Prüfen Sie vorab, ob ein Modell, das Sie zur Absicherung gegen Ausfälle hinzufügen, dieselbe Aufgabe auch mit akzeptabler Qualität erfüllen kann.

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In diesem Artikel untersuche ich die Grenzen eines einzelnen Modells

Wann reicht ein KI-Modell?

Ich behandle, bei welchen Aufgaben ein allgemeines Modell ein sinnvoller Ausgangspunkt ist und wie ein spezialisiertes Modell seinen Platz rechtfertigen kann. Sie können den Nutzen eines zweiten Modells zusammen mit dem zusätzlichen Betriebsaufwand bewerten.

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Ein vielseitiger Hauptmechanismus steht neben einem Spezialmodul für enge, wiederkehrende Arbeit.

Wie leiten Sie eine Anfrage weiter, wenn mehrere Modelle verfügbar sind?

Ein zweites Modell zu benötigen bedeutet nicht, dass Sie für jede Anfrage ein Vorhersagesystem bauen müssen, das ein Modell auswählt. Wenn Dokumenttyp, eine explizite Geschäftsregel oder eine Datenrichtlinie die Wahl bereits bestimmen, wenden Sie diese Vorgaben zuerst an. Die folgenden Wege lösen unterschiedliche Probleme.

Feste Regel
Die Wahl steht vor dem Aufruf fest. Ein gescanntes Dokument geht beispielsweise an ein Modell, das Bilder verarbeiten kann. Die Software setzt die Regel und ihre Ausnahmen um.
Vorhersagebasiertes Routing
Der Router sagt voraus, welches Modell zur Anfrage passt. Eine schwierige Anfrage an ein ungeeignetes Modell zu senden, ist eine eigene Fehlerart; deshalb müssen Sie auch Routing-Entscheidungen messen.
Gestufte Weiterleitung
Die Eignung der ersten Antwort wird geprüft; falls nötig, wird ein anderes Modell herangezogen. Der zweite Aufruf und die Bewertung erhöhen Kosten und Wartezeit.
Ausweichpfad
Bei einem technischen Fehler oder Ausfall übernimmt eine vorab getestete Alternative. Dass das erste Modell antwortet, aber eine falsche Antwort gibt, löst diesen Pfad nicht automatisch aus.

Wenn Sie einen vorhersagebasierten Router erproben, führen Sie dieselben Anfragen auch mit einem einzelnen Modell und mit einfachen Regeln aus. Vergleichen Sie nicht nur den Preis pro Aufruf, sondern auch Fehlleitungen, die gesamte Latenz und die Kosten pro nutzbarem Ergebnis. Eine zusätzliche Entscheidungsschicht ist nur gerechtfertigt, wenn dieser Vergleich einen spürbaren Unterschied zeigt.

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In einem eigenen Artikel vergleiche ich Routing-Optionen

Wie sollten Anfragen auf mehrere KI-Modelle verteilt werden?

An Beispielen zeige ich die Unterschiede zwischen festen Regeln, vorhersagebasierter Auswahl, gestufter Weiterleitung und Ausweichpfaden. Sie können genauer prüfen, welche Vergleiche vor dem Hinzufügen eines Routers nötig sind.

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Unterschiedliche Anfragekarten passieren eine kalibrierte Auswahlvorrichtung, bevor sie getrennte Zielablagen erreichen.

Was macht das System für Ihr Unternehmen spezifisch?

Dasselbe Modell kann in einem Unternehmen die Rückgaberichtlinie erläutern. In einem anderen kann es die Bestellung finden, kundenspezifische Bedingungen prüfen und einen Transaktionsvorschlag erstellen, der zur Freigabe bereit ist. Der Unterschied liegt neben den Anweisungen für das Modell in den Quellen, mit denen es verbunden ist, den angewandten Regeln und den ihm eingeräumten Befugnissen.

Lassen Sie den aktuellen Bestelldatensatz im Bestellsystem, klare Rückgaberegeln in der Software und verwalten Sie Zugriffs- sowie Transaktionsbefugnisse über die jeweiligen Kontrollen. Das Modell kann diese Teile nutzen; es übernimmt nicht die Verantwortung dafür. Muss es ein unternehmensspezifisches Muster lernen, bewerten Sie das getrennt anhand realer Beispiele.

Wenn sich das Modell ändert, sollten Sie das Ergebnis mit denselben Quellen, Transaktionsgrenzen und Bewertungsbeispielen erneut prüfen können. Wer die Quelle aktualisiert, über eine Ausnahme entscheidet und eine fehlgeschlagene Transaktion nachverfolgt, gehört ebenfalls zum Design. So geht Betriebswissen nicht in einem einzelnen Prompt verloren.

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Im letzten Artikel behandle ich, wie diese Teile zusammenkommen

Was macht ein KI-System für Ihr Unternehmen spezifisch?

Anhand eines Beschaffungsbeispiels untersuche ich, wo Informationen, Regeln, Werkzeuge, Befugnisse und Messung angesiedelt sein sollten. Sie können unterscheiden, was das Modell für Ihren spezifischen Bedarf lernen muss und was das umgebende System bereitstellen sollte.

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Eine blaue Modellkassette sitzt in einem größeren Mechanismus aus Daten, Regeln, Befugnissen und Prüfung.

Fassen Sie die erste Version in einer kurzen Entscheidungsnotiz zusammen

Am Ende des Leitfadens sollten Sie statt einer Modellliste einen klar abgegrenzten Umfang haben, den Sie mit dem Entwicklungsteam besprechen können. Das folgende Beispiel beschreibt nur die erste Version des von uns verwendeten hypothetischen Rückgabeprozesses, die Entwürfe vorbereitet; es ist keine Zusage zu Ergebnissen oder Leistungsfähigkeit.

Die Arbeit, die wir verändern wollen
Die Zeit verringern, die die Mitarbeitenden bei der Vorbereitung einer Antwort auf eine Rückgabeanfrage für die Informationssuche aufwenden, und zugleich Antwortgenauigkeit und Korrekturaufwand beobachten.
Die Grenze der ersten Version
Die Anfrage verstehen und mit ihren Quellen einen Antwortentwurf vorbereiten. Das Versenden an den Kunden und die Rückerstattung bleiben im bestehenden Prozess der zuständigen Mitarbeiterin oder des zuständigen Mitarbeiters.
Informationen und Zugriff
Die aktuelle Richtlinie, die autorisierte Bestellabfrage und bei Bedarf kundenspezifische Bedingungen. Unvollständige oder widersprüchliche Informationen werden den Mitarbeitenden klar angezeigt.
Arbeitsweise
Ein vorab festgelegter Arbeitsablauf und ein Modell, das an realen Beispielen getestet wird. Für einen KI-Agenten, Fine-Tuning oder ein zweites Modell muss zunächst ein konkreter Mangel belegt werden.
Erfolgs- und Abbruchkriterien
Vor dem Piloten werden Zeit und Qualität erfasst; Testbeispiele, Akzeptanzgrenzen und Bewertungszeitraum legt das Team fest. Unbefugter Datenzugriff oder steigender Korrekturaufwand verhindern die Ausweitung.
Verantwortung und Wartung
Benennen Sie die Person, die die Richtlinienquelle aktualisiert, die Mitarbeitenden, die Ausnahmen behandeln, und die technisch verantwortliche Person, die Integrationsfehler nachverfolgt. Testen Sie nach Änderungen dieselben Beispiele erneut.

Wenn ein Punkt in Ihrer eigenen Notiz noch keine klare Antwort hat, kehren Sie zum passenden Abschnitt zurück. Sie können den ersten Piloten eng genug halten, um diese Unsicherheit zu verringern. Ich werde diesen Leitfaden mit Fragen aus neuen Artikeln und der Praxis weiterentwickeln.

Abschnitte des Leitfadens

Leseliste

Alle Artikel in diesem Leitfaden

Hier finden Sie sämtliche Artikel dieses Leitfadens, geordnet nach den Entscheidungen, bei denen sie helfen. Sie müssen sie nicht der Reihe nach lesen. Beginnen Sie mit der Frage, die für Ihr Projekt gerade am wichtigsten ist.

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Wie können Sie von hier aus weitergehen?

Dieser Leitfaden erschließt einen Teil der Entscheidung. Die beiden verwandten Themen helfen Ihnen, einen weiteren Teil derselben Entscheidung zu prüfen.

Texte außerhalb der Leitfäden

Weitere Beiträge zu KI, Software, Betrieb und Geschäftsentscheidungen finden Sie auch außerhalb dieser Leitfäden.

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